Medienecho

News

News 2018

08.11.2018

Medienecho │ Bad Homburger Woche

Forschungskolleg startet ins Wintersemester

»Wir freuen uns, die Wissenschaftler zu begrüßen, die im Herbst am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg leben und arbeiten werden.« Mit diesen Worten eröffnete die Geschäftsführerin des Forschungskollegs Humanwissenschaften, Iris Helene Koban, den Kollegsempfang zu Beginn des Wintersemesters 2018/19. Knapp die Hälfte der Gastwissenschaftler am Kolleg wurde von dem an der Universität angesiedelten Forschungsprojekt »Religiöse Positionierung« eingeladen, das von dem Judaisten Professor Christian Wiese geleitet wird.

25.10.2018

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Kein baldiges Ende in Sicht«

Über den sogenannten Arabischen Frühling wurde schon viel geredet und häufig wenig verstanden. Ein Blick auf Ursachen und Zusammenhänge ermöglichte ein Vortrag in der Reimers-Stiftung.

Taunus Zeitung, 25. Oktober 2018.

»Ich habe keine gute Botschaft«, leitete Dr. Rainer Hermann seine Ausführungen zum Thema »Arabisches Beben. Die wahren Gründe der Krise im Nahen Osten« ein. Der langjährige Auslandskorrespondent und Redakteur der FAZ ist auch Autor eines aktuellen Buches unter demselben Titel.

11.10.2018

Medienecho │ UniReport

Kritik an deutscher Europa-Politik: Jürgen Habermas sprach auf der Bad Homburg Conference 2018

Er sei einer der letzten großen "Public Intellectuals", so Prof. Klaus Günther, Ko-Sprecher des Excellenzclusters Normative Ordnungen und Direktoriumsmitglied des Forschungskollegs Humanwissenschaften, in seiner Einführung. Prof. Jürgen Habermas, Philosoph, Soziologe und Emeritus der Goethe-Universität, beklagte in seinem Vortrag, dass die deutsche Regierung beim Ausbau der EU "mauere".

25.09.2018

Medienecho │ Taunus Zeitung

»Aktuell sind wir Deutschen die Betonköpfe, die sich nicht beugen«

Der Soziologe Jürgen Habermas fordert von den Parteien mehr Engagement bei EU-Themen und mehr politischen Gestaltungswillen.

Taunus Zeitung, 25. September 2018.

Die zweite »Bad Homburg Conference« konnte in diesem Jahr mit einem ganz besonderen Gast aufwarten: dem bekannten Philosophen und Soziologen Jürgen Habermas. Der als großer Europafreund geltende Habermas sprach über nationalstaatlichen Egoismus.

24.09.2018

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

Diese Idee, diese Leidenschaft!

Auf, Europa! Jürgen Habermas wirft sich in Bad Homburg für Europa in die Bresche. Wo er die Krise in den Blick nimmt, macht er die Rechnung aber ohne Wolfgang Schäuble.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. September 2018.

Aufbäumen, Empörung, Erschütterung, Widerstand. Wann hat man das in Sachen Europa zuletzt erlebt? Jürgen Habermas beginnt mit der Frage an sich und das Publikum, ob er, auf die neunzig zugehend, als Monument oder als Ruine gekommen sei. Die Frage richtet sich auch an Europa, den alten, zaudernden Kontinent.

24.09.2018

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

»Einhundertprozentig abgewürgt«

Philosoph Habermas über die Bundesregierung und die EU-Krise.

Frankfurter Rundschau, 24. September 2018.

Mit tiefer Skepsis blickt der Soziologe und Philosoph Jürgen Habermas auf die gegenwärtige Lage Eropas und wendet sich gegen einen Ton der »Dedramatisierung«.

22.09.2018

Medienecho │ Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Hundertprozentig abgewürgt«

Philosoph Habermas enttäuscht von Europapolitik der Bundesregierung.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22. September 2018.

Viel Optimismus vermag Jürger Habermas derzeit nicht aufzubringen, wenn er auf Europa blickt. Der 89 Jahre alte Philosoph ist in tiefer Sorge angesichts des Rückfalls in den Nationalismus, der in etlichen Ländern zu beobachten ist, und er ärgert sich über die Mut und Planlosigkeit vieler Politiker, denen es nicht mehr gelinge, den europäischen Gedanken mit Leben zu füllen.

17.09.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Was das Bauhaus berühmt gemacht hat

Polaroids eines Fotokünstlers zeigen Gebäude aus Frankfurt, Tel Aviv und Palm Springs – Ausstellung im Forschungskolleg

Frankfurter Neue Presse/Taunuszeitung, 13. September 2018, S. 10

Der Leiter des Bauhausarchivs in Tel Avic, Dr. Micha Gross, hat im Forschungskolleg Humanwissenschaften eine neue Fotoaustellung eröffnet. Der Fokus liegt auf Gebäuden im Bauhaus-Stil berühmter Architekten. Zu sehen sind sie auf Polaroids des Fotokünstlers Rainer Raczinski – 27 Aufnahmen voller Details.

07.09.2018

Medienecho │ Bad Homburger Woche

Jürgen Habermas legt seine Perspektiven für Europa dar

Gesucht werden »Neue Perspektiven für Europa«. Finden sollen sie hochqualifizierte Wissenschaftler, Forscher und Experten unterschiedlicher Disziplinen. Im »Bürgergespräch, im offenen Austausch mit den Menschen«, die dieses neue Europa tragen müssen. Denn »Europa wird nur gelingen, wenn die Bürger es tragen«, so formuliert es der Philosophie-Professor Matthias Lutz-Bachmann, Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften.

07.09.2018

Medienecho │ Frankfurter Rundschau

Im Dialog mit Habermas

Forschungskolleg veranstaltet »Bad Homburg Conferences« zur Zukunft Europas/Öffentliche Foren

Frankfurter Rundschau, 6. September 2018

»Frankfurt hat die Römerberggespräche, Bad Homburg die Conferences«, sagt Matthias Lutz-Bachmann, Leiter des Forschungskollegs Humanwissenschaften der Goethe-Universität. Es gehe darum, die spannenden Fragen der Zeit öffentlich zu diskutieren. Was ausdrücklich nicht im Elfenbeinturm geschehen solle, sondern im Dialog zwischen Wissenschaft und Bürgern, wie Bachmann betont.

07.09.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

In Anlehnung an Macron

Öffentliche Konferenz am Forschungskolleg Humanwissenschaften zum Thema »Perspektiven für Europa«

Frankfurter Neue Presse/Taunuszeitung, 5. September 2018, S. 9

»N’ayons pas peur, avancons – Haben wir keine Angst. Legen wir los!«, hat Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron in seiner Grundsatzrede zum Thema Europa im vergangenen Herbst an der Sorbonne gesagt. Genau das tut das in Bad Homburg ansässige Forschungskolleg Humanwissenschaften – und will sich in der »Bad Homburg Conference 2018« intensiv mit der Zukunft Europas auseinandersetzen.

29.08.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Führung mit vielen Interpretationen

Erlöserkirche: Stehen die Mosaiken für Byzantinismus oder Wilhelminismus?

Frankfurter Neue Presse/Taunuszeitung, 29. August 2018.

"Ein Mosaik aus kunsthistorischen Zitaten." Der Byzantinist Dr. Phillip Niewöhner erklärt die ausgefallene Ausstattung der Erlöserkirche. Wilhelm II. kam sie germanisch vor.

04.07.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Die Demokratie und die Angst: Wissenschaftler diskutieren über amerikanische Literatur

Die Bedeutung von Angst und Bedrohung in der amerikanischen Literatur war mit Johannes Völz und seinem neu vorgelegten Buch »The Poetics of Insecurity« Thema im Forschungskolleg Humanwissenschaften.

30.06.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Weltgewandte Wirtschaftsbürger

Ellinor Schweighöfer zeichnet das Bild Frankfurts als eine Stad des Wirtschaftsbürgertums. Es war keine Residenzstadt, aber durch Sitz der Versammlung des Deutschen Bundes gewissermaßen eine Hauptstadt, deren Bürger durch Adaption höfischer Formen, aber auch ganz eigene Formen gesellschaftlicher Interaktion, einen Hof substituierten.

19.05.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Die Brentanos bringen Würze in die Stadt

Experte referiert über fühe deutsch-italienische Handelsbeziehungen

Frankfurter Neue Presse/Taunuszeitung, 19. Mai 2018

Der Wirtschaftshistoriker Ralf Banken sprach im rahmen einer Vortragsreihe des Forschungskollegs Humanwissenschaften über die Bedeutung der Händlerfamilie Brentano in den deutsch-italienischen Handelsbeziehungen im 17. Jahrhundert.

09.05.2018

Medienecho │ Bad Homburger Woche

Drei neue Goethe-Fellows forschen am Wingertsberg

Sie freuen sich darüber, am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg über ihre Themen forschen zu dürfen: Roland Bogards, Astrid Wallrabenstein und Sandra Seubert.

Bad Homburger Woche, 9. Mai 2018.

Die Goethe-Fellows, nun sechs an der Zahl, dürfen vier Jahre an einem selbstformulierten Forschungsauftrag arbeiten. Wie groß die Bandbreite der Themen dieser Wissenschaftler ist, wurde bei der Eröffnungsfeier zum Sommersemester 2018 deutlich.

05.05.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Kapitalismuskritik

»Für Bruno Leipold ist Karl Marx noch aktuell«

Frankfurter Neue Presse/Taunuszeitung, 5. Mai 2018, S. 10

Karl Marx? Das war doch der mit dem Bart, der mit dem Kapitalismus abgerechnet hat. Ist das nicht längst überholt? Nein, sagt dazu Dr. Bruno Leipold, der sich seit Oktober als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg aufhält. Für seine Doktorarbeit hat er sich intensiv mit Marx beschäftigt. Der wäre mit den Arbeitsverhältnissen auch bei uns immer noch nicht einverstanden.

20.04.2018

Medienecho │ China Rundschau

Interview mit Professor Bertram Schefold (auf chinesisch)

»The young generation should study Karl Marx extensively and comprehensively«

China Rundschau, Nr. 5, April 2018

18.04.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Das Europa der Kreise und Ellipsen

Politikwissenschaftler Herfried Münkler mahnt "Wende zum Realistischen" an

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 18.04.2018

Prof. Herfried Münkler klingt zwar charmant, aber nicht unbedingt optimistisch, wenn er über Europa referiert. Dabei hätte er durchaus eine Lösung parat - die Mitgliedsstaaten müssten ihm nur folgen.

17.03.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Ein Plädoyer für die Menschlichkeit

Der frischgebackene Kogon-Preisträger Alfred Grosser stellte sein neues Buch vor

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 17.03.2018

Durch seine vielfältigen Beiträge zu Politik, Geschichte und Kultur ist der französische Politikwissenschaftler und Journalist Prof. Alfred Grosser zur Institution geworden. Jetzt sprach er in Bad Homburg.

23.02.2018

Medienecho │ Frankfurter Neue Presse

Wie der Begriff Nation entstand

Andreas Fahrmeirs Buch gibt Orientierungshilfe in der aktuellen Debatte

Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung, 23.02.2018

"Es gibt schwierige Vaterländer. Eines von ihnen ist Deutschland. Aber es ist unser Vaterland." Diesen Gedanken formulierte schon 1969 Bundespräsident Gustav Heinemann (SPD). Er ist aktuell angesichts der jetzigen Diskussion um die deutsche Identität.